Die „Robe à la francaise“, ein Kleid nach französischer Art, kam um 1730 auf und entwickelte sich aus der „Robe volante“. Sie bestand aus einem vorn geöffnetem Manteau unter dem die Jupe und das Mieder bzw. der Stecker zum Vorschein kamen. Typisches Merkmal der Robe à la francaise waren die im Rücken angebrachten Watteaufalten, die vom Rückenausschnitt lose nach unten fielen und die Taille bedeckten. Der unter der Jupe getragene Reifrock oder die Paniers gaben der Robe à la francaise ihre Silhouette.
Die Ärmel reichten meist bis zum Ellenbogen und waren mit einem Volant aus Spitze versehen. Der Stecker der Robe konnte mit zahlreichen Schleifen, Volantreihen oder Stickereien verziert sein. Die Jupe war oft aus dem gleichen Material wie der Manteau gefertigt und ebenfalls mit Rüschenvolants ausgestattet.











